Anerkennen – aber richtig!

Geschrieben von PRONOVUS am in Blog

Leistungsmotivation
Oscar Wilde sagte bereits:
„Lobe einen von Hundert, und Du bekommst 99 Neidische und einen Undankbaren.“

Auch wenn das natürlich übertrieben ist, stimmt es im Kern. Wenn Sie eine Person vor anderen loben, können sich die anderen schnell zurückgesetzt und geringgeschätzt fühlen (bis hin zum Vorwurf an den Gelobten, er hätte sich bei der Führungsperson “eingeschleimt”). Manche Mitarbeiter möchten auch nicht öffentlich gelobt werden, da es ihnen peinlich ist.

 

Wie sollte eine Führungsperson beim Loben vorgehen? Fragen Sie sich folgendes:

  • Handelt es sich bei einem Erfolg wirklich um eine Einzelleistung oder haben mehrere daran mitgewirkt?
  • War es ein kurzfristiger Erfolg oder bringt jemand über eine längere Zeit gute Leistungen?
  • Wie wirkt das Lob auf diejenigen, die sich anstrengen, aber nicht den besonderen Erfolg hatten?
  • Muss ich auch das Team und die Teamarbeit loben?
  • Wie wird das Team reagieren, wenn ich eine einzelne Person lobe?

NUR falls auch das Team die Leistung positiv sieht (z. B. für das Organisieren eines Team-Events oder das Lösen eines Teamproblems), dann ist ein Einzellob vor anderen empfehlenswert. Ansonsten gilt: Loben im 4-Augen-Gespräch! So kann das Lob seine motivatorische Wirkung entfalten und die negativen Sozialeffekte wie Neid, Enttäuschung oder Missgunst der Kollegen können vermieden werden (http://www.leadion.de/2015/09/11/anerkennen-aber-richtig/).

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