Sorgen und quälende Gedanken überwinden

Geschrieben von PRONOVUS am in Blog

Mann im Büro mit Burnout

Sorgen um die Zukunft, um den Arbeitsplatz oder Geldsorgen belasten die Seele und den Körper (Artikel von Dr. Rolf Merkle: Sorgen überwinden)

Sorgen und Grübeleien können zu einer Geisel werden und unsere Lebensfreude und unser seelisches und körperliches Wohlbefinden empfindlich stören und beeinträchtigen.

Sorgen – eine menschliche Angewohnheit

Im Gegensatz zu den Tieren hat der Mensch die Möglichkeit, die Zukunft bewusst in Gedanken zu planen. Unsere Fähigkeit, uns etwas auszumalen, was noch nicht existiert, kann uns in abenteurliche Welten entführen. Es kann uns Vorfreude schaffen, uns mit Energie versorgen und sogar dazu antreiben, unser Erdachtes in der Wirklichkeit entstehen zu lassen. Die gleiche Vorstellungsgabe kann uns jedoch auch jegliche Energie und Kraft rauben, wenn wir uns Sorgen machen und grübeln.

Was sind Sorgen?

Sorgen sind Gedanken, die um mögliche Gefahren kreisen. Sie entstehen durch die Frage: Was wäre, wenn … und daraus resultieren katastrophale Gedanken.

Die Auswirkungen von Sorgen

Die Folge unserer Sorgen ist, dass wir durch unser Kopfkino unseren Körper in Angst und Panik versetzen und uns seelisch beunruhigen. Unsere Muskeln spannen sich an, Atmung und Herzschlag werden beschleunigt, unser Stoffwechsel verändert sich. Manche Menschen leiden unter Konzentrations-, Merkfähigkeits- und Schlafstörungen, bekommen Magen- oder Kopfschmerzen. Bei anderen lässt der Appetit nach oder sie neigen zum Überessen.

Dass Sorgen solche gravierenden Auswirkungen auf unser seelischen und körperliches Befinden haben, liegt daran, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob wir uns etwas nur ausmalen oder ob etwas tatsächlich passiert. Wenn wir uns eine mögliche zukünftige Katastrophe in der Fantasie vorstellen, reagiert unser Körper, als ob sie bereits eingetroffen wäre. Er macht uns bereit zu Kampf, Flucht oder erstarrt in einer Art Lähmung. Da sich das ganze jedoch nur in unserem Kopf abspielt, können wir nichts unternehmen, um unser Problem zu lösen. Wir bringen unseren Körper mit Sorgen in einen völlig überflüssigen Alarmzustand. Je mehr wir uns besorgniserregende Gedanken machen, uns einbilden, etwas Schlimmes könnte passieren und sorgenvoll in die Zukunft blicken, um so eher tritt das Befürchtete ein. Man nennt dies selbsterfüllende Prophezeiung.

Sechs Anti-Sorgen-Tipps

  1. Entscheiden Sie bewusst, ob Sie den Sorgen Raum geben oder nicht. Heißen Sie Ihre Sorgen aber immer willkommen: “Es ist in Ordnung, dass ihr da seid. Ihr wollt mich warnen.”
  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie häufig Sie sich sorgen. Führen Sie für einen Tag eine Strichliste, in der Sie einen Strich für jeden sorgenvollen Gedanken machen.
  3. Unterbrechen Sie Ihre Sorgen, indem Sie innerlich STOPP sagen, wenn ein sorgenvoller Gedanke auftritt. Das kann unter Umständen mehrere hundertmal pro Tag sein. Werden Sie nun aktiv und lenken Sie sich ab: “Was würde mir im Moment Spaß machen? Musik hören, ein Spaziergang, …”
  4. Manchmal scheinen uns die Sorgen einfach keine Ruhe zu lassen. Ist dies der Fall, schreiben Sie auf, wovor Sie konkret Angst haben: “Was könnte schlimmstenfalls passieren und was habe ich dann noch an Möglichkeiten?” Überlegen Sie sich dann: “Was kann ich jetzt konkret tun, um das Ereignis zu verhindern?”
  5. Machen Sie sich Mut, indem Sie sich bei aufkommenden Sorgen sagen: “Was auch immer kommt, ich werde damit fertig und finde eine Lösung.”
  6. Lachen Sie regelmäßig. Lachen ist das beste Mittel gegen Kummer und Sorgen.

happy women

Trackback von deiner Website.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

social_facebook_box_blue_32social_twitter_box_blue_321374414030_social_xing