Sprache wirkungsvoll einsetzen

Geschrieben von PRONOVUS am in Blog

Vermeiden Sie Weichmacher!

Machen / Motivation / Erfolg

Wenn wir kommunizieren, wirken wir auf unser Gegenüber mit dem, was wir sagen (Inhalt
7 %), wie (Modulation der Stimme 38 %) und womit wir es sagen (Körpersprache 55 %).

Weil wir mit unserer Sprache nur zu 7 % auf unser Gegenüber wirken, ist es umso wichtiger, dass die Worte, die wir verwenden, zu 100 % überzeugen. Wird die Sprache wirkungsvoll eingesetzt, erreichen Sie Ihre Ziele schneller, verbessern die Kommunikation und es treten weniger Missverständnisse auf.

Verwenden Sie die pro aktive Sprache und vermeiden Sie Weichmacher. Denn durch die pro aktive Sprache garantieren Sie eine hohe Verständlichkeit und Eindeutigkeit.

Was sind Weichmacher?

Weichmacher sind kleine Worte oder Floskeln, die das, was Sie gerade gesagt haben, zurücknehmen, verniedlichen oder abschwächen.

Weichmacher-Beispiele, die Ihre Glaubwürdigkeit schwächen

  1. Verniedlichungen, klein reden: Gar nicht mal so schlecht, nicht so ganz glücklich
  2. Abschwächende Formulierungen: Relativ, im Prinzip, im Bereich, versuchen, vielleicht, eigentlich
  3. Konjunktive: Möchte, könnte, wollte, sollte, müßte, hätte
  4. Vorrausgehende Weichmacher: Normalerweise, Im Prinzip, Generell, Unwahrscheinlich
  5. Verallgemeinerungen: Nie, keiner,alle, jeder, irgend einer, man
  6. Verneinungen: Nein, nicht
  7. Entschuldigungen/Herabsetzungen: Ich bin ja nur…, Ich bin ja kein Fachmann/keine Fachfrau
  8. Um Erlaubnis bitten: Dürfte ich diesen Satz zu ende bringen

 

So wirken Sie überzeugend!

  • Fassen Sie sich kurz: Schachtelsätze sind für Ihr Gegenüber schwer verständlich. Durch das Formulieren von kurzen, prägnanten Sätzen ist der Inhalt leichter verständlich und Ihre Botschaft kommt leichter beim Gegenüber an.
  • Fremdwörter sind schwer verständlich. Floskeln tragen inhaltlich nicht zur Verständlichkeit bei, sie sind überflüssig.
  • Ihre Informationen sollten vom Gegenüber auf eine Art verstanden werden: So, wie Sie es wollen.
  • Wo es die Verständlichkeit erhöht, arbeiten Sie mit Bildern oder Mustern.
  • Unser Unterbewusstsein kann negative Zusätze nicht speichern: Stellen Sie sich jetzt bitte keinen grünen Apfel vor! Wir denken sofort an einen grünen Apfel. Formulieren Sie daher positiv und sagen Sie nur das, was geht und nicht, was nicht geht.
  • Konjunktive drücken immer nur Möglichkeiten aus. Da Sie konkrete Lösungen anbieten, vermeiden Sie Konjunktive und seien Sie konkret.

Quelle: Beitrag von Judith Torma. Hier gibt es noch ein gratis Video: Für eine starke Sprache

Trackback von deiner Website.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

social_facebook_box_blue_32social_twitter_box_blue_321374414030_social_xing